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Die Wahl eines Betonmischers

Ein Betonmischer ist eine Maschine, die  Zement und Agregate wie Sand oder Kies mit Wasser mischt, um Beton zu erhalten. Ein Betonmischer arbeitet mit einer Drehtrommel, um diese Komponenten gleichmäßig miteinander zu vermischen. Für kleine Arbeiten werden oftmals mobile Mischer zur Herstellung von Beton auf der Baustelle eingesetzt, wobei den Arbeitern genügend Zeit gelassen wird, um ihn zu verwenden, bevor er aushärtet.

Betonmischer auf einen Blick

  • Die Wahl eines Betonmischers

    Betonmischer der Marke IMER International
    Betonmischer der Marke IMER International

    Ein Betonmischer besteht aus einem Motor, einer sich drehenden Trommel, einem seitlich angebrachten Steuerrad zur Neigung der Trommel und einem feststehenden Chassis. Die Trommel verfügt über schneckenförmige feststehende Rotorblätter, die die Materialien miteinander vermischen, um eine gleichmäßige Masse zu erhalten. Der Motor kann elektrisch, thermisch oder, in seltenen Fällen, hydraulisch sein.

    Um einen Betonmischer zu wählen, der für Ihre Arbeiten geeignet ist, muss zuerst das erforderliche Betonvolumen bestimmt werden. Man muss wissen, dass die Trommel eines Mischers nur bis zu maximal 80% befüllt werden kann. Wichtig: wenn ein Hersteller von einem Mischvolumen spricht, so handelt es sich folglich um 80% des Trommelvolumens: zwei Werte, die nicht verwechselt werden dürfen.

    Ein weiteres Auswahlkriterium, das beachtet werden muss, ist die Häufigkeit, mit der der Mischer verwendet werden soll.

    • Punktuelle Anwendung (kleine Baustellen). Brauchen Sie einen Betonmischer für eine einzige Baustelle, so kann eine Trommel von 60 l ausreichend sein. Verwenden Sie für diese Arbeit vorzugsweise einen elektrischen Mischer.
    • Häufige Anwendung (mittelgroße Baustellen). Für diesen Fall reicht im Allgemeinen ein Betonmischer mit einem Fassungsvermögen von 120 l aus. Je nach dem Umfang der Arbeiten kann das Volumen auf 160 oder 190 l erhöht werden. Wird auf Baustellen gearbeitet, auf denen sich ein elektrischer Anschluss befindet, sollte man einen elektrischen Betonmischer verwenden.
    • Regelmäßiger oder intensiver Einsatz (große Baustellen, professionelle Baustellen). Braucht man jeden Tag durchgängig Beton, so muss ein größerer Mischer gewählt werden, d.h. minimal 250 l (nach dem jeweiligen Bedarf zu berechnen). Verwenden Sie für eine solche Nutzung ein Modell mit Verbrennungsmotor, um mögliche Probleme eines elektrischen Anschlusses zu vermeiden.
  • Warum ein elektrischer Betonmischer?

    Elektrischer Betonmischer der Marke CamelWay
    Elektrischer Betonmischer der Marke CamelWay

    Man kann einen elektrischen Betonmischer für einen punktuellen oder sogar häufigen Gebrauch auf mittelgroßen Baustellen verwenden. Diese Mischer verfügen oft über Einphasen-220 V-Strom mit einer Leistung von 500 bis 1500 Watt. Für eine stärkere Leistung sind sie mit 3-Phasen-Strom und 380V ausgestattet.

    Der Elektrische Betonmischer hat zahlreiche Vorteile:

    • Niedrige Kosten: geringer Anschaffungspreis, praktisch keine Instandhaltungskosten, keinerlei Betriebsstoffe (Öl, Treibstoff).
    • Da er unabhängig von der Außentemperatur ist, springt er sofort an.
    • Dank seiner kompakten Größe ist auch eine Verwendung im Innenbereich bequem.
    • Er ist kleiner und handlicher als ein Betonmischer mit Verbrennungsmotor.

    Er hat jedoch auch einige Nachteile:

    • Die Baustelle muss über einen Elektroanschluss verfügen.
    • Ungeeignet für eine intensive Nutzung.
  • Warum ein Betonmischer mit Verbrennungsmotor?

    Diesel-Betonmischer der Marke SIRL SA
    Diesel-Betonmischer der Marke SIRL SA

    Der Betonmischer mit Verbrennungsmotor ist auf großen Baustellen, auf denen er nahezu jeden Tag genutzt wird, unumgänglich. Er ist lauter, schwerer und platzraubender als ein elektrischer Mischer, verfügt aber über genügend Vorteile, die seine Nachteile vergessen lassen:

    • Er ist autonom: er funktioniert mit Benzin oder Diesel und ist damit von keiner Stromquelle abhängig.
    • Er ist besser an große Baustellen angepasst: Verbrennungsmotoren sind leistungsstärker und robuster als Elektromotoren.
    • Er hat eine längere Lebensdauer.
    • Leicht zu transportieren: er ist im Allgemeinen luftbereift und kann auf der Straße gezogen werden; er erfordert keinen Anhänger, um seinen Standort zu wechseln.

    Nachteile:

    • Sein Gewicht.
    • Seine Lärmentwicklung.
    • Manchmal schwierig anzulassen.
  • Welche Alternativen zur Verwendung von Betonmischern?

    Fahrmischer der Marke Titan Makina
    Fahrmischer der Marke Titan Makina

    Es gibt jedoch auch noch andere Alternativen zum Kaufen oder Mieten eines Mischfahrzeugs. Man kann beispielsweise fertigen Beton liefern lassen.

    Der Fahrmischer :

    Der Fahrmischer, auch „Liefermischer“ genannt, ist ein LKW, der speziell für den Transport von frischem Beton ausgelegt ist. Die sich drehende Trommel, in der der Beton gemischt wird, befindet sich in einer leichten Schräglage. Die Drehung, die im Allgemeinen von der Kombination Motor – Hydraulikpumpe übertragen wird, gestattet das durchgängige Mischen des Materials und verhindert Absonderungen des Betons während des Transports. Fahrmischer können 4 – 10 m3 Beton transportieren.

    Sie existieren mit den folgenden Abmessungen:

    • 4×2 oder 4×4 (maximal 19 t), die 4 m3 Beton (d.h. ca. 9,2 t) transportieren können
    • 6×4 (maximal 26 t), die 5,5 m3 Beton (d.h. ca. 13,2 t) transportieren können
    • 8×4 (maximal 32 t), die 7,5 m3 Beton (d.h. ca. 18 t) transportieren können
    • 2-Achs-Auflieger (maximal 38 t), die 10 m3 Beton (d.h. ca. 24 t) transportieren können

    Der Faktor Zeit muss bei den Lieferungen unbedingt berücksichtigt werden, weil das ständige Mischen das Aushärten des Betons nicht verhindert. Um all seine Eigenschaften beizubehalten, darf daher der Beton nicht zu lange im Fahrmischer bleiben (i.A. maximal 2 Stunden).

    Der Fahrmischer mit Förderband:

    Es handelt sich hier um dasselbe Prinzip wie das des klassischen Fahrmischers, aber anstatt den Beton am Ausgang fließen zu lassen, verfügt dieses Fahrzeug über einen Förderabschnitt, der es ermöglicht, den Beton bis zum Ort des Gießens zu leiten. Dieser LKW-Typ eignet sich besonders für Baustellen mit erschwertem Zugang, Baustellen, die sich über mehrere Etagen oder in die Tiefe erstrecken. Der Gussarm kann eine Länge von 10 bis 16 m und eine Höhe von 8 m abdecken.

    Pumoplaster der Marke CIFA
    Pumoplaster der Marke CIFA

    Der Pumplaster

    Der Pumplaster ist ebenfalls ein Umschlagfahrzeug, das es gestattet, den Beton bis zu schwierig zugänglichen oder entfernten Stellen zu transportieren. Dank seines Umschlagorgans kann er Beton über bis zu 150 m liefern und gleichzeitig zwischen 20 und 150 m3 pro Stunde abgeben.

    Folgende verschiedene Pumptechniken werden angeboten:

    • Die Kolbenpumpe: ein Kolben- und Zylindersystem, wobei das eine den Beton ansaugt und das andere die Abgabe des Materials übernimmt.
    • Die Rotorpumpe: das Quetschen einer Schlauchleitung durch ein drehendes Teil aktiviert den Pumpvorgang.

    Bei der verwendeten Technik ist Vorsicht geboten: einige Betontypen können nur von dem einen oder dem anderen System gepumpt werden.

    Betonmischer der Marke AUSA
    Betonmischer der Marke AUSA

    Mischerfahrzeug

    Im Gegensatz zum Kreisellaster, der zuvor im Werk gemischten Beton transportiert, wird im Autobetonmischer der Beton erst bei Ankunft am Lieferort gemischt. Dies vermeidet getrockneten Beton und gewährleistet einen besseren Materialzustand. Das Mischerfahrzeug ist gleichzeitig umweltschonender und wirtschaftlicher, weil es ganz genau die Menge Beton mischen kann, die für jedes Projekt erforderlich ist. Auf diese Weise wird kostspielige und umweltschädigende Betonverschwendung vermieden.

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